cHRONOLOGIE des Projekts

Weit mehr als nur ein Bahnhof: Als eines der größten Infrastrukturprojekte Europas umfasst das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm die beiden Teilprojekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Dinge und werfen Sie einen Blick in die Chronologie.

2020

Letzter Tunneldurchschlag am Südkopf

Die Deutsche Bahn hat beim Projekt Stuttgart 21 ein weiteres bedeutendes Etappenziel erreicht: Mit dem Durchschlag der Oströhre des 9,5 Kilometer langen Fildertunnels ist die letzte von vier Tunnelröhren am künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof angekommen. Die Verbindung zwischen der Filderebene im Süden von Stuttgart und dem Stuttgarter Talkessel steht damit.

 

Tunnel Bad Cannstatt fertig vorgetrieben

Die Bahn beendet am 17. Februar 2020 erfolgreich den Vortrieb für den 3,5 Kilometer langen Tunnel Bad Cannstatt. Der Durchschlag erfolgt unter dem Rosensteinpark in rund 13 Meter Tiefe. Die Mineure hatten den Tunnel seit März 2014 von verschiedenen Punkten aus gegraben.
Für Stuttgart 21 sind 59 Kilometer Tunnelröhren zu bauen. Fast 50 Kilometer und somit 85 Prozent sind nun vorgetrieben.

 

Tunnelröhre zum Hauptbahnhof durch

Die Bahn kommt am 11. Februar 2020 von Süden her mit dem Tunnelvortrieb am künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof an. Die Mineure schlagen die erste von zwei Röhren am Südkopf des künftigen Hauptbahnhofs durch. Der Vortrieb dauerte nur knapp 15 Monate. Nun ist erstmals eine durchgängige Verbindung geschaffen sowohl zur Filderebene im Süden Stuttgarts als auch zur bestehenden Bahntrasse im nördlich gelegenen Neckartal.

 

Stuttgart wird Pilotknoten der Digitalen Schiene Deutschland

Am 31. Januar 2020 verkündet Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Der Kern des Bahnknotens Stuttgart wird bis Ende 2025 mit ETCS und weiteren Techniken ausgerüstet. Damit können viel mehr Züge fahren. In Stuttgart entsteht damit der Pilotknoten der Digitalen Schiene Deutschland.

2019

Tunnel Denkendorf im Rohbau fertig

Am 14. Dezember 2019 ist der Tunnel Denkendorf auf den Fildern im Rohbau fertig. Die Autobahn 8 musste mehrfach verlegt werden. Nun ist sie wieder in ihrer Ausgangsposition.

 

S-Bahn-Tunnel unter dem Rosensteinpark durchgeschlagen

28. November 2019: Die Mineure haben nach fünf Monaten den zweigleisigen Teil des S-Bahn-Tunnels Rosenstein fertig vorgetrieben. Der S-Bahn-Tunnel wird aus zwei Richtungen im bergmännischen Vortrieb gebaut. In dem Tunnel werden S-Bahnen zwischen der Neckarbrücke in Bad Cannstatt und dem S-Bahn-Halt Mittnachtstraße verkehren.

 

Tunnel Untertürkheim: Beide Röhren durchgeschlagen

Die Bahn erreicht am 15. November 2019 ein wichtiges Etappenziel: Die Mineure kommen mit der ersten von zwei Röhren des Tunnels Untertürkheim im Bereich des künftigen Abstellbahnhofs ans Tageslicht. Rund zwei Jahren dauerte der Vortrieb. Am 16. Dezember gelingt den Tunnelbauern der Durchschlag der zweiten Röhre.

 

Maschinenvortrieb am Fildertunnel abgeschlossen

Die Maschine „Suse“ beendet ihre Arbeit. Die Bahn feiert diesen Meilenstein beim Bau des Fildertunnels am 9. September 2019 mit Ehrengästen. Mit dem Ende des Maschinenvortriebs am Fildertunnel sind rund 110 von 120 Kilometer Tunnelröhren im Bahnprojekt Stuttgart–Ulm vorgetrieben.

 

Albvorlandtunnel: Ende des Maschinenvortriebs

Die Vortriebsmaschine „Sibylle“ beendet am 11. August 2019 ihre Arbeit: In gut 1,5 Jahren hat sie rund 7.700 Meter der Nord-Röhre des Albvorlandtunnels gegraben. Am 29. Oktober 2019 erreicht auch die zweite Maschine „WANDA“ ihr Ziel.

 

Letzter Rammpfahl für den Hauptbahnhof gesetzt

Der letzte von 2.000 Rammpfählen ist am 8. August 2019 im Boden. Sie bilden später gemeinsam mit der Bodenplatte das Fundament des Hauptbahnhofs. Der künftige Bahnhof mit seinen 28 Kelchstützen steht komplett auf diesen Rammpfählen. Sowohl die Bodenplatte als auch die Rammpfähle tragen später die Lasten der Bahnsteighalle ab.

 

Auf der Albhochfläche werden Schienen verlegt: Bau der ersten Meter Feste Fahrbahn auf freier Strecke

Die Bahn feiert am 7. August 2019 mit der Arbeitsgemeinschaft „Bahntechnik Schwäbische Alb“ den Baustart der ersten Meter Feste Fahrbahn auf freier Strecke, direkt vor dem Albabstiegstunnel.

 

Städtebaulicher Wettbewerb Rosenstein

Am 22. Juli 2019 endet der städtebauliche Wettbewerb Rosenstein. Die Jury kürt den überarbeiteten Entwurf der Büros „ASP Architekten/Koeber Landschaftsarchitektur“ (Stuttgart) zum Sieger. Damit ist der Entwurf maßgebend für den neuen Stuttgarter Stadtteil.

 

Realisierungs- und Finanzierungsvertrag Große Wendlinger Kurve
Die Finanzierung des zweiten Gleises der Wendlinger Kurve steht am 3. Mai 2019: Landes-Verkehrsminister Winfried Hermann und DB-Vorstand für die Infrastruktur, Ronald Pofalla, unterzeichnen den Vertrag. Die ersten Arbeiten beginnen zeitnah. An der Schnittstelle zwischen der Neubaustrecke Stuttgart–Ulm und der Neckartalbahn in Richtung Reutlingen/Tübingen entsteht die Große Wendlinger Kurve. Sie gilt als wichtige Ergänzung der Infrastruktur.

 

Grundstein für Bahnhof Merklingen

Die Projektpartner legen am 30. März 2019 den Grundstein für den Bahnhof Merklingen auf der Schwäbischen Alb. Anwesend sind

  • Verkehrsminister Winfried Hermann,
  • Vertreter der Deutschen Bahn,
  • ausführende Bauunternehmen und
  • kommunale Mandatsträger.

Die Vorarbeiten sind schon seit 2017 sichtbar. Es gab umfangreiche Erdarbeiten für die Neubaustrecke und im Bereich des neuen Bahnhofs.

2018

Erster Abschnitt der Neubaustrecke im Rohbau fertig

Der rund 30 Kilometer lange Abschnitt zwischen Ulm und Merklingen ist am 20. Dezember 2018 als erster Teil des Bahnprojekts am Stück im Rohbau fertig. Die 120 Meter langen Schienen werden angeliefert. Zeitgleich stellen Arbeiter die Oberleitungsmasten auf. Am 12. Dezember 2018 wird der erste von 800 Masten platziert.

 

Erste Kelchstütze im Rohbau fertig

Die Bahn betoniert am 20. Oktober 2018 die erste der 28 Kelchstützen für den Hauptbahnhof. Damit ist das erste, rund zwölf Meter hohe Teil des künftigen Daches mit der Öffnung für ein Lichtauge im Rohbau fertig.

 

Neckar mit allen vier Tunnelröhren unterquert

2. Oktober 2018: Die Deutsche Bahn hat den Neckar mit allen vier Röhren erfolgreich unterquert. Der Tunnel unter dem Neckar verbindet den künftigen Hauptbahnhof mit den bestehenden Gleisen in Richtung Obertürkheim. Er bindet außerdem den künftigen Abstellbahnhof in Untertürkheim an.

 

Neckarbrücke: Taktschubarbeiten erfolgreich abgeschlossen

Am 9. August 2018 erreicht die Bahn beim Bau der Neckarbrücke in Stuttgart ein wichtiges Etappenziel: Der letzte Taktschub der Brücke wird erfolgreich abgeschlossen.
Die Stahlsegel der Brücke werden in ihre endgültige Lage geschoben. Dies dauert rund drei Stunden. Rund 3.100 Tonnen Stahl werden etwa 15 Meter weit bewegt. Die Stahlsegel werden das Stadtbild prägen.
Insgesamt wurde der nun fertige Teil der Brücke in zwölf Abschnitten gebaut und vorgeschoben. Der erste Taktschub war im August 2017.

 

Weströhre des Fildertunnels vollständig aufgefahren

Die Bahn erreicht am 7. August 2018 beim Südkopf des künftigen Hauptbahnhofs ein wichtiges Zwischenziel: Vortriebsmaschine „Suse“ hat ihre dritte Schildfahrt gemeistert. Sie kommt im Stuttgarter Talkessel an. Die Weströhre des 9.468 Meter langen Fildertunnels ist damit komplett aufgefahren.

 

Durchschlag Tunnel Feuerbach

Am 17. Juli 2018 feiert die Bahn mit Ehrengästen den Durchschlag in der zweiten Röhre des Tunnels Feuerbach. Somit ist auch die letzte von vier Röhren am Nordkopf des Hauptbahnhofs angekommen. Dort schließen die beiden Röhren des Tunnels Bad Cannstatt und die beiden des Tunnels Feuerbach an.

 

Durchschlag Tunnel Obertürkheim

Am 20. Juni 2018 schafft die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH beim Bau des Tunnels Obertürkheim den zweiten Durchschlag. Bereits im März 2017 wurde die Weströhre des Tunnels durchschlagen. Die Mineure bringen nach insgesamt rund 3.500 Metern nun auch den letzten Vortriebsmeter der Oströhre hinter sich.

 

Durchschlag Boßlertunnel

Die Bahn feiert am 8. Juni 2018 mit Ehrengästen den Durchschlag der zweiten Röhre des Boßlertunnels.

 

Tunnel am Albabstieg im Rohbau fertig

Die Baufirmen beenden am 9. Mai 2018 den Rohbau des Albabstiegstunnels. Sie betonieren den letzten von 945 Blöcken der Innenschale.

 

Kostensteigerung und Zeitverzug

Am 26. Januar 2018 gibt die Deutsche Bahn bekannt, dass das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm teurer wird als geplant. Außerdem wird es später fertig.

Stuttgart 21: Der Bahn-Vorstand schlägt vor, den Gesamtwertumfang auf 7,705 Milliarden Euro festzulegen. In Betrieb soll das Projekt im Jahr 2025 gehen.

Die Gründe für die höheren Kosten sind:

  • Die Baupreise sind stark gestiegen.
  • Der Tunnelbau im Anhydrit ist deutlich aufwendiger.
  • Der Artenschutz macht die Genehmigungsverfahren umfangreicher.
  • Das Projekt geht erst 2025 in Betrieb.

Neubaustrecke Wendlingen–Ulm:

Die Kostenprognose steigt auf 3,703 Milliarden Euro. Die Fertigstellung verschiebt sich um ein Jahr auf 2022.

2017

Steinbühltunnel im Rohbau fertig

Am 20. November 2017 betonieren Arbeiter den letzten von 777 Blöcken der Innenschale des Steinbühltunnels. Damit ist dieser als erster großer Tunnel der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm im Rohbau fertig.

 

Taufe und Baubeginn Albvorlandtunnel

Die Deutsche Bahn feiert am 06. Oktober 2017 mit Ehrengästen den Baubeginn des Albvorlandtunnels. Der Tunnel und die beiden Vortriebsmaschinen werden symbolisch getauft.

 

Erster Brückentakt über den Neckar geschoben
Baufirmen schieben am 14. August 2017 den ersten Teil der neuen Neckarbrücke in Stuttgart über den Fluss. Dieser Taktschub ist der erste von insgesamt zwölf während des Baus der Brücke.

 

Bundesbahndirektion „schwebt“

Die Bahn kann am 27. Juli 2017 am Nordkopf der Talquerung mit dem Aushub für den Bahnhofstrog beginnen. Dafür hat sie die ehemalige Bundesbahndirektion vorübergehend auf Stelzen gestellt. Dies ist eine der technisch schwierigsten Maßnahmen im Projekt.
Künftig rollen unter dem Gebäude Züge in den neuen Hauptbahnhof.

 

Bau der ersten Kelchstützen beginnt

In zwei Bauabschnitten beginnt am 20. März 2017 am Bahnhof der Bau Kelchstützen. Sie sind das Markenzeichen des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs.

2016

Erster Durchschlag im Projekt Stuttgart 21

Am 19.12.2016 wird der Tunnel Bad Cannstatt durchgeschlagen. Die Bauzeit umfasste nur 33 Monate. Der 3.507 Meter lange Tunnel verbindet den Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt mit dem neuen Hauptbahnhof.

 

Durchschlag am Albabstieg

Am 22. November 2016 feiern die Projektpartner den Durchschlag der Oströhre des Albabstiegstunnels in Ulm. Die Neubaustrecke verläuft im 5.940 Meter langen Tunnel von der Hochfläche der Schwäbischen Alb hinunter zum Hauptbahnhof Ulm.

 

Erster Durchschlag des Boßlertunnels im Filstal

Die Tunnelbohrmaschine „Käthchen“ erreicht am 6. November 2016 ein wichtiges Etappenziel: Nach 8.806 Metern kommt sie im Filstal an. „Käthchen“ hat damit die erste Röhre des Boßlertunnels vollständig vorgetrieben.

 

Grundsteinlegung neuer Hauptbahnhof

Am 16. September 2016 wird der Grundstein des Hauptbahnhofs gelegt. Der symbolische Akt findet auf dem ersten betonierten Abschnitt der Bodenplatte statt. Der neue Stuttgarter Hauptbahnhof ist das zentrale Bauwerk des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm.

 

Neckar erstmals mit Verkehrstunnel unterquert

Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH unterquert beim Bau des Tunnels Obertürkheim erstmals den Neckar. Es ist der erste Verkehrstunnel überhaupt, der unter diesem Fluss hindurch führt.

2015

Gerichtsurteil zum Polizeieinsatz

Ein Gericht entscheidet Ende 2015, dass die Auflösung der Versammlung durch die Polizei am 30.09.2010 im Mittleren Schlossgarten rechtswidrig war.

 

Durchschlag am Steinbühltunnel

Ein halbes Jahr früher als geplant wird in Hohenstadt am 6. November 2015 der Durchbruch des Steinbühltunnels gefeiert. Damit sind am ersten der acht großen Tunnel des Bahnprojekts die bergmännischen Arbeiten abgeschlossen.

 

Zweite Tunnelvortriebsmaschine geht in Betrieb

„Käthchen“ heißt die Maschine zum Bau des Boßlertunnnels. Sie nimmt am 14. April 2015 ihre Arbeit auf. Im ersten Abschnitt gräbt die Maschine die Oströhre. Dort liegt später das Streckengleis Ulm–Stuttgart. Start ist am Portal Aichelberg. Von dort geht es Alb aufwärts.

 

Einigung auf Variante „Drittes Gleis“ am Flughafen

Die Partner des S21-Projekts einigen sich am 6. März 2015 für den Filderbahnhof am Flughafen auf die Variante „Drittes Gleis“. Beteiligt sind:

  • der DB-Vorstand für Infrastruktur, Dr. Volker Kefer
  • der S21-Projektleiter Manfred Leger
  • der Verkehrsminister des Landes, Winfried Hermann
  • Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn und
  • Regionalpräsident Thomas Bopp.

2014

Eisenbahn-Bundesamt genehmigt 7. Planänderung für das Grundwasser-Management

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) genehmigt am 23. September 2014 die 7. Planänderung für das Grundwassermanagement.

Damit kann die DB Netz AG im Bahnhofsbereich über die gesamte Bauzeit 6,8 Millionen Kubikmeter Grundwasser halten. Dieses fällt in den Baugruben an. Es wird entnommen, gereinigt und wieder in den Boden geleitet.

 

Archäologische Funde im Mittleren Schlossgarten

Archäologen graben im Baufeld. Sie entdecken im August 2014 verschiedene archäologische Funde:

  • einen aus Steinplatten gebildeten Kanal, vermutlich aus dem 17. Jahrhundert
  • mehrere Öfen aus der Römerzeit und
  • Reste frühalamannischer Häuser aus dem 3./4. Jahrhundert.

 

Arbeiten für den Bahnhofstrog starten

Am 5. August 2014 startet der Bau des Bahnhofstrogs. Dieser ist vom Süd- bis zum Nordkopf 900 Meter lang, 80 Meter breit und bis zu 16 Meter tief. Der Trog entsteht in 25 Abschnitten.

 

Feierlicher Baustart für den Fildertunnel

Mit einer Tunneltaufe und einem symbolischen Tunnelanschlag feiern Projektbeteiligte und Ehrengäste am 10. Juli 2014 den Baustart für den Fildertunnel. Er ist 9,5 Kilometer lang und wird bergmännisch aufgefahren. Im Einsatz ist eine 120 Meter lange und 4.200 Kilowatt (5.700 PS) starke Tunnelbohrmaschine. Ein kleines Teilstück in der Mitte des Tunnels erstellen die Tunnelbauer konventionell. Das heißt, sie baggern, meißeln oder sprengen.

 

Feierlicher Baustart für den Albabstiegstunnel

Projektpartner und Auftragnehmer feiern am 23. Juni 2014 den Anschlag des Albabstiegstunnels mit einer Taufe.

2013

Tunneltaufe der Zuführung Ober-/Untertürkheim

Mit einer Tunneltaufe erfolgt am 4. Dezember 2013 der symbolische Baustart für den ersten Tunnel von Stuttgart 21. Es beginnen die Bauarbeiten an der Tunnelzuführung nach Ober- und Untertürkheim. Der 4. Dezember ist für die Tunnelbauer ein wichtiges Datum. Es ist der Feiertag zu Ehren der heiligen Barbara. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute und Tunnelbauer.

 

Tunneltaufe des Albaufstiegs

Der feierliche Auftakt für den Tunnelbau der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ist am 19. Juli 2013. In Hohenstadt findet die Anschlagfeier des Steinbühltunnels statt. Sie ist zugleich die Tunnteltaufe des Albaufstiegs. Dieser gilt aus Sicht der Ingenieure als Herzstück der künftig 60 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke.

 

Anhebung des S21-Finanzierungsrahmens

Am 5. März 2013 billigt der Aufsichtsrat, die maximale Summe für S21 auf bis zu 6,526 Milliarden Euro anzuheben. Dies steht unter der Maßgabe, Land und Stadt daran zu beteiligen.

2012

Filder-Dialog

Im Sommer 2012 findet der Filder-Dialog S21 statt. Die Beteiligten diskutieren neben der Antragstrasse der Deutschen Bahn sechs Varianten für den Flughafenbereich (PFA 1.3). Im Ergebnis empfehlen sie, die Variante Flughafenstraße vertieft zu prüfen. Die Variante scheitert am Ende. Die Projektpartner zeigen sich nicht bereit, Mehrkosten zu finanzieren. Die Bahn zieht daraus Konsequenzen: Sie kehrt zum Verfahren für die Genehmigung der ursprünglichen Antragstrasse zurück.

 

Spatenstich Neubaustrecke

Der Bau der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm beginnt mit einem offiziellen Spatenstich bei Dornstadt.

 

Baubeginn Technikgebäude

Der Bau eines unterirdischen Technikgebäudes beginnt am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz. Dieser liegt auf der Nordseite des Hauptbahnhofs. Der Zugang zum Bahnhof von dieser Seite wird verlegt.

 

Beginn Bauarbeiten Mittlerer Schlossgarten

Baufirmen bereiten das Baufeld im Mittleren Schlossgarten vor. 108 Bäume werden gefällt. Eine Spezialmaschine versetzt weitere 68 Bäume.

 

Abriss Südflügel

Baufirmen beginnen am Stuttgarter Hauptbahnhof mit dem Abriss des Südflügels.

2011

Volksabstimmung

Die neue, grün-rote Landesregierung bringt eine Volksabstimmung auf den Weg. Die Bürger stimmen über ein Gesetz zum Ausstieg aus der Finanzierung von Stuttgart 21 ab. 58,9 Prozent der Abstimmenden lehnen dieses ab. Sie bestätigen damit das Projekt.

 

Vergaben

Die Projektträger vergeben die ersten Aufträge für Großbauwerke von Stuttgart 21. Das sind der Fildertunnel sowie die Tunnel nach Unter- und Obertürkheim. Der Auftrag beläuft sich auf 700 Millionen Euro.

 

Stresstest

Die Ergebnisse des Stresstests werden im Stuttgarter Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer von Dr. Heiner Geißler moderierten Sitzung diskutieren Befürworter und Gegner. Das Schlussgutachten hat über 200 Seiten. Die Experten geben darin grünes Licht für den Bahnknoten. Sie bestätigen auch, dass der neue Bahnhof die geforderte Leistung erbringt und sogar Verspätungen abbauen kann. Die Firma SMA hat das Gutachten erstellt. Sie ist ein renommiertes Schweizer Institut für Analysen des Eisenbahnbetriebs.

 

Landtagswahl:

Am 27. März findet die Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Obwohl die CDU die meisten Stimmen gewinnt, erfolgt ein Regierungswechsel. Grüne und SPD stellen die Landesregierung. Mit Winfried Kretschmann steht erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein Grüner Politiker der Regierung eines Bundeslandes vor. Weil sich die Koalitionspartner beim Bahnprojekt Stuttgart–Ulm nicht einig sind, vereinbaren sie im Koalitionsvertrag eine Volksabstimmung.

 

Erste Baumverpflanzungen

Ein Ergebnis der Schlichtung ist, dass Bäume soweit wie möglich erhalten bleiben sollen. Eine Fachfirma verpflanzt deshalb am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz 16 Bäume. Das ist nötig für den Beginn der Bauarbeiten.

2010

Schlichtung

Befürworter und Kritiker diskutieren vom 22. Oktober bis 30. November 2010 über das Projekt. Der ehemalige Bundesminister Dr. Heiner Geißler leitet die Schlichtung. Er empfiehlt am Ende der neun Treffen, Stuttgart 21 weiterzubauen. Er schlägt aber Verbesserungen vor. Das Ergebnis eines Stresstests soll zeigen, an welchen Stellen die geplante Infrastruktur eventuell angepasst werden muss.

 

Wirtschaftlichkeit Neubaustrecke

Ein Gutachten stuft den Bau der Neu- und Ausbaustrecke Stuttgart–Ulm–Augsburg als wirtschaftlich ein. Er erhält damit die höchste Priorität. Auftraggeber des Gutachtens ist das Bundesministerium für Verkehr.

 

Erste Baumfällungen

1. Oktober 2010: Im Mittleren Schlossgarten werden die ersten 25 Bäume gefällt. So entsteht Platz zum Bau der Anlage für das Grundwassermanagement. Es gibt heftige Proteste.

 

Schwarzer Donnerstag

30. September 2010: Arbeiter stellen im Mittleren Schlossgarten einen Bauzaun auf. Dabei kommt es zu Zusammenstößen von Demonstranten und Polizei. Weit mehr als 100 Menschen werden verletzt. Der Tag geht als „Schwarzer Donnerstag“ in die Geschichte der Landeshauptstadt und des Projekts ein.

 

Protest

Zehntausende Menschen demonstrieren gegen das Projekt. Stuttgart 21 ist bundesweit Thema in den Medien.

 

Abriss Nordflügel

Am 25. August 2010 beginnt am Kopfbahnhof der Abriss des Nordflügels.

 

Klage von Bonatz-Erben abgewiesen

Das Landgericht Stuttgart weist die Klage von Peter Dübbers gegen den Abriss der Seitenflügel des Kopfbahnhofs ab. Der Kläger ist ein Enkel des Erbauers Paul Bonatz.

 

Symbolischer Baubeginn Stuttgart 21

Der offizielle Startschuss für den Bau des Projekts Stuttgart 21 fällt am 2. Februar 2010 mit der symbolischen Anhebung eines Prellbocks.

2009

Projektkosten

Der Lenkungskreis des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm stimmt im Dezember 2009 der aktualisierten Kostenrechnung zu. Die Ausstiegsklausel kommt nicht zur Anwendung.

 

Finanzierungsvereinbarung

Die Finanzierung für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm steht am 2. April 2009. Die beiden Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen-Ulm werden vertraglich als zusammengehörend betrachtet. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee unterzeichnet die Vereinbarung für den Bund. Für die Deutsche Bahn AG unterschreibt Infrastruktur-Vorstand Stefan Garber. Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther H. Oettinger unterzeichnet für das Land und dessen Partner Stadt Stuttgart sowie Verband Region Stuttgart. Eine Klausel ermöglicht bis zum 31. Dezember 2009 den Ausstieg.

2008

Spatenstich neue Stadtbibliothek

Mit dem ersten Spatenstich beginnt der Bau der „Stadtbibliothek am Mailänder Platz“.

2007

Memorandum of Understanding

Ein Memorandum of Understanding ist eine Art Vereinbarung zwischen verschiedenen Parteien. Es zeigt auf, dass diese beabsichtigen gemeinsam vorzugehen.

Die Projektpartner unterzeichnen am 19. Juli 2007 ein Memorandum of Understanding zur Finanzierung von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Dieses ebnet den Weg zur Finanzierungsvereinbarung. Es ist ein bedeutender politischer Durchbruch.

Unterzeichner sind:

  • Bund
  • Deutsche Bahn AG
  • Land Baden-Württemberg
  • Landeshauptstadt Stuttgart und
  • Verband Region Stuttgart.

2006

Grundsatzbeschluss des Landtags

Der Landtag des Landes Baden-Württemberg fasst einen positiven Grundsatzbeschluss über die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm und Stuttgart 21.

 

Baugenehmigung für Hauptbahnhof

Am 6. April 2006 gibt der Verwaltungsgerichtshof Mannheim grünes Licht für den Hauptbahnhof. Die Einspruchsfrist endet am 29. Juni 2006. Danach ist das Verfahren zur Planfeststellung für den PFA 1.1 unanfechtbar abgeschlossen. Die Genehmigung zum Bau des Hauptbahnhofs ist erteilt. Das Urteil sichert das Projekt Stuttgart 21 in seinen Grundsätzen rechtlich ab.

2005

Städtebaulicher Realisierungswettbewerb Rosensteinviertel

Die Arbeit des Büros „Pesch & Partner“ aus Stuttgart wird im städtebaulichen Realisierungs-Wettbewerb für das Rosensteinviertel mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Zur Arbeitsgemeinschaft gehört Professor Henri Bava, Landschaftsarchitekten.

 

Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.1

Das Eisenbahn-Bundesamt erteilt der Deutschen Bahn AG das Baurecht für den PFA 1.1. Dieser umfasst die Talquerung der Innenstadt mit Hauptbahnhof.

2004

Erste Fertigstellungen im Europaviertel

Die Gebäude der Landesbank Baden-Württemberg und der Pariser Platz sind fertig.

2003

Stadtbibliothek

Die Deutsche Bahn AG verkauft das Grundstück der neuen Stadtbibliothek auf dem Gebiet A1 an die Landeshauptstadt.

 

Bebauungsplan Gebiet A1

Der Bebauungsplan für das Gebiet A1 tritt in Kraft. Das Gebiet A1 ist das Europaviertel.

2001

Planfeststellungsverfahren im Abschnitt (PFA) 1.1

Das Planfeststellungsverfahren im PFA 1.1 beginnt. Dies ist das Verfahren, um die Genehmigung für den Bau zu erhalten. Der Abschnitt 1.1 umfasst die Talquerung der Innenstadt mit dem Hauptbahnhof.

 

Stadt kauft Flächen

Die Deutsche Bahn AG und die Landeshauptstadt Stuttgart unterzeichnen den Kaufvertrag für die frei werdenden Gleisflächen.

 

Fortsetzung des Projekts

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG beschließt, das Projekt weiter zu planen.

 

Vorfinanzierung

Bund und Land Baden-Württemberg gelingt der politische Durchbruch bei der Vorfinanzierung des Projekts.

1999

Projekt gerät ins Stocken

Die neue rot-grüne Bundesregierung treibt das Projekt nicht voran. Bahn-Chef Johannes Ludewig spricht sich gegen Stuttgart 21 aus. Er verfügt einen Stopp der Planungen. Der Bahn-Aufsichtsrat vertagt bis in das Jahr 2000 sechs Mal die Entscheidung, wie es mit dem Projekt weitergeht.

 

Landtag spricht sich für das Projekt aus
Der Landtag ersucht die Landesregierung, sich bei der Bundesregierung und bei der Bahn weiterhin mit Nachdruck für Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen ̶ Ulm einzusetzen.

 

Architekturwettbewerb neue Stadtbibliothek

Der südkoreanische Architekt Professor Eun Young Yi gewinnt den Realisierungswettbewerb für die neue Stadtbibliothek.

1998

Offene Bürgerbeteiligung im Nordbahnhof-Viertel

Im Nordbahnhof-Viertel findet eine offene Bürgerbeteiligung statt. Thema ist das Teilgebiet C. Das ist der innere und äußere Nordbahnhof. Grundlage dafür sind der Rahmenplan und die städtebaulichen Ziele.

 

Rückbau der Gleise im Gebiet A1

Die Gleise auf dem Gebiet A1 werden zurückgebaut. Früher war hier der Güterbahnhof.

 

Eröffnung Turmforum

Die Ausstellung im Stuttgarter Bahnhofsturm öffnet ihre Türen. Bahn und Stadt informieren gemeinsam über Stuttgart 21.

1997

Realisierungswettbewerb Hauptbahnhof Stuttgart

Der Realisierungswettbewerb für den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof findet statt. Das Preisgericht aus insgesamt 32 Juroren wählt den Sieger einstimmig. Es ist der Entwurf des Büros „Ingenhoven, Overdiek und Partner“ aus Düsseldorf.

 

Raumordnungsbeschluss

Das Regierungspräsidium Stuttgart schließt das Raumordnungsverfahren ab. Die Behörde bestätigt Stuttgart 21 mit weiteren Verbesserungen.

 

Städtebaulicher Rahmenplan

Der Gemeinderat verabschiedet den städtebaulichen Rahmenplan. 75 Prozent stimmen mit Ja. Insgesamt fließen 200 der 900 Vorschläge der Bürger in den Plan ein.

 

Offene Bürgerbeteiligung

Eine offene Bürgerbeteiligung findet statt. Das Thema lautet: Was passiert mit den Flächen, die durch Stuttgart 21 frei werden? Über 400 Bürger erarbeiten 900 Vorschläge, wie sie sich die neuen Stadtviertel vorstellen.

1996

Raumordnungsverfahren

Ein Raumordnungsverfahren überprüft, ob ein Vorhaben mit den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung und der Landesplanung übereinstimmt. Dabei werden wirtschaftliche, ökologische, kulturelle und soziale Aspekte bedacht.
Die Deutsche Bahn AG beantragt 1996 ein Raumordnungsverfahren für Stuttgart 21. Die Unterlagen liegen Anfang 1997 in den betroffenen Gemeinden öffentlich zur Ansicht aus.

 

Städtebauliches Gutachterverfahren

Erste Ideen für die städtebauliche Entwicklung entstehen. Ein wettbewerbsähnliches Verfahren mit zehn internationalen Planungsbüros kommt zum Abschluss. Eine Kommission empfiehlt, den Entwurf des Büros „Trojan, Trojan + Neu“ aus Darmstadt weiter zu bearbeiten. Er wird Basis für den städtebaulichen Rahmenplan.

1995

Rahmenvereinbarung

Die am Projekt Beteiligen vereinbaren am 7. November 1995, das Projekt weiter zu entwickeln und zu fördern. Unterzeichner sind

  • der Bund
  • das Land Baden-Württemberg
  • die Stadt Stuttgart
  • der Verband Region Stuttgart und
  • die Deutsche Bahn.

 

Vorprojekt

Die Vorplanungen gehen weiter: Experten untersuchen die technischen und wirtschaftlichen Aspekte. Dazu gehört ein Programm zur geologischen und hydrologischen Erkundung. Fachleute bestätigen am Ende, dass das Projekt wirtschaftlich ist.

 

Öffentliche Ideenwerkstatt

Die Stadt richtet eine Ideenwerkstatt zum Städtebau ein. Jeder Bürger kann Vorschläge einbringen. Das Amt für Stadtplanung prüft sie und präsentiert die Ergebnisse in einer Ausstellung.

 

Machbarkeitsstudie
Bahn, Bund, Land und die Stadt stellen die Machbarkeitsstudie von Stuttgart 21 vor. Darin heißt es: „Stuttgart 21 ist technisch machbar.“ Es „bringt Vorteile für Städtebau und Verkehr“.

1994

Ideenskizze Stuttgart 21

Die späteren Projektträger präsentieren die Ideenskizze zu Stuttgart 21 den Medien. An der Konferenz nehmen teil:

  • der Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bahn AG, Heinz Dürr
  • der Bundesminister für Verkehr, Matthias Wissmann
  • der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Erwin Teufel
  • der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Hermann Schaufler und
  • der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, Manfred Rommel.

Wesentliche Merkmale der Ideenskizze sind:

  • den Stuttgarter Flughafen anzubinden
  • den Hauptbahnhof am Standort zu erhalten
  • die nicht mehr benötigten Bahnflächen städtebaulich zu entwickeln
  • eine Hochgeschwindigkeitsstrecke auf Basis der Heimerl-Trasse zu verwirklichen und

die Gäubahn-Trasse von der Stuttgarter Innenstadt bis Stuttgart-Vaihingen aufzugeben.

1993

Bundesschienenwegeausbaugesetz

Die Regierung nimmt den Neu- und Ausbau der Strecke Stuttgart–Ulm–Augsburg auf in das Bundesgesetz zum Ausbau der Schienenwege.

1992

Standortfrage

Es gibt auch Planungen, den Fernbahnhof zum Beispiel nach Bad Cannstatt zu verlegen. Aus diesem Grund fordert der Stuttgarter Gemeinderat 1992 einstimmig, den Hauptbahnhof an seinem Standort zu belassen. Die Bahn soll den Fernverkehr nicht auslagern.

1991

Variantenuntersuchung

Die Bahn legt den Bericht vor, der Varianten für den Abschnitt Stuttgart–Ulm untersucht. Sie stellt darin die H-Trasse und die K-Trasse vor. Die K-Trasse ist eine Mischlösung. Sie sieht vor, dass aus dem Hauptbahnhof ein Durchgangsbahnhof wird. Diesen verbindet sie mit einem Tunnel bis Plochingen und schließt dort ans Bestandsnetz an.

1988

Heimerl-Trasse

Gerhard Heimerl ist Professor am Institut für Verkehrswissenschaft der Universität Stuttgart. Er stellt die später als H-Trasse bekannte Variante vor. Ziel ist es, den Zugverkehr zwischen Stuttgart und Ulm zu verbessern. Heimerls Idee ist, die Strecke anstelle eines Kopfbahnhofes mit einem Durchgangsbahnhof in Stuttgart anzubinden. Der neue Bahnhof liegt nach seinem Vorschlag quer unter dem Kopfbahnhof. Dieser bleibt erhalten.

1985

Bundesverkehrswegeplan

Der Bundesverkehrswegeplan umfasst alle Verkehrswege, für die der Bund Geld aufbringt. 1985 sieht der Plan vor, das Schienennetz von Stuttgart aus Richtung Osten zu erweitern. Die damals neue Strecke Mannheim–Stuttgart soll fortgesetzt werden.